Fragen zum English For Kids® Jahreskurs
Antworten
- Mein Kind erzählt nicht, was es gelernt oder gemacht hat. Ist das normal? Was soll ich tun?
Das ist ganz normal, obwohl für Eltern manchmal frustrierend. In einer solchen Situation sollte man weder dem Lehrer die Schuld zuschreiben, dem Kind nichts beigebracht zu haben, noch dem Kind vorwerfen, dass es alles vergessen hätte.
Um zu verstehen, warum das Kind nicht imstande ist, auf Verlangen sich an ein bestimmtes Wort bzw. einen bestimmten Ausdruck zu erinnern, müssen wir uns dessen bewusst werden, dass jede sprachliche Einheit, bevor sie im sogenannten Langzeitgedächtnis verankert wird, vorher ein paar mal in verschiedenen Sprachsituationen wiederholt werden muss.
Unser Ratschlag: zeigen Sie Interesse, an dem was Ihr Kind gemacht hat, aber versuchen Sie nicht es "zu prüfen". Mit der Zeit, ganz ungezwungen und manchmal überraschend wird das Kind von alleine einzelne Wörter oder Phrasen sprechen.
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- Was sind die Vorteile der frühzeitigen Spracherziehung?
- Laut internationalen Studien sind die bi- und multilingualen Kinder hinsichtlich ihres Intelligenzquotienten den monolingualen Kindern überlegen, verfügen über einen vielfach umfangreicheren Wortschatz und besitzen eine flexiblere Denkweise;
- Die zusätzlichen intellektuellen Anstrengungen wirken sich positiv auf die weitere intellektuelle Entwicklung des Kindes sowie auf seine Leistungen in der Schule aus;
- Im Falle einer Unterbrechung bei der Erlernung der Fremdsprache wird bei Wiederaufnahme des Unterrichts ein schnellerer Lernerfolg beobachtet;
- Frühzeitige Spracherziehung kann nur sehr schwer nachgeholt werden.
- Worauf muss geachtet werden?
- Ein freier, selbstsicherer Umgang mit der Sprache braucht ZEIT, und der Lernprozess soll kontinuierlich verlaufen.
- Kleine Kinder lernen sehr schnell, aber vergessen auch sehr rasch. Sie brauchen sehr viele Wiederholungen bis der "Stoff" vom Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis übertragen wird.
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