Fragen zum Englischcamp Volksschule

Antworten

  1. Mein Kind erzählt nicht, was es gelernt oder gemacht hat. Was soll ich tun?
    Das ist ganz normal, obwohl für Eltern manchmal frustrierend. In einer solchen Situation sollte weder dem Lehrer die Schuld zugeschrieben werden, dem Kind nichts beigebracht zu haben, noch sollte den Kindern der Vorwurf gemacht werden, dass sie alles vergessen hätten oder nicht Aufmerksam waren.
    Um zu verstehen, warum das Kind nicht imstande ist, auf Verlangen sich an ein bestimmtes Wort bzw. einen bestimmten Ausdruck zu erinnern, müssen wir uns bewusst machen, daß jede sprachliche Einheit, oft in verschiedenen Sprachsituationen wiederholt werden muss bevor sie im Langzeitgedächtnis verankert wird.
    Unser Ratschlag: zeigen Sie Interesse an dem, was Ihr Kind gemacht hat, aber versuchen Sie nicht es "zu prüfen". Mit der Zeit, ganz ungezwungen und manchmal überraschend, wird das Kind von alleine einzelne Wörter oder Phrasen verwenden.
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  2. Warum nehmen Sie nur Kinder ab dem vollendeten 5. Lebensjahr?
    Angeblich sollte ein Englischunterricht doch so früh wie möglich beginnen.

    Es ist richtig, dass mit dem "Englischunterricht" am besten schon in der Wiege begonnen werden soll. Je früher desto besser. Allerdings ist zu beachten, dass vor dem 5. Lebensjahr nur eine echte bilinguale Erziehung sinnvoll ist.

    Erst ab dem ca. 5. Lebensjahr ist die Entwicklung des Kindes soweit gediehen, daß es an einem pädagogisch fundierten und wohlstrukturierten Englischunterricht der zusätzlich auf die psychologische Entwicklung des Kindes Rücksicht nimmt, teilnehmen kann.
    Hinzu kommt, dass für einen kursmäßigen Tagesablauf die kleineren Kinder ohne Schlaf- und Ruhepausen ganz einfach zu müde wären.

    Beachten Sie, dass eine bilinguale Erziehung mit Englischunterricht für Kinder nichts, aber schon gar nichts zu tun hat.

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